Krähenberg
Der Ort, auf den am 5. Mai 1869 ein Meteorit fiel — zu hören bis ins Rheintal.
- Einwohner
- 157Stand 31.12.2025
- Fläche
- 4,4 km²
- Dichte
- 36je km²
- Höhe
- 365 müber NN
- Erste Erwähnung
- um 1570 als Krähenborn
- Postleitzahl
- 66919
Wofür der Ort bekannt ist
Am 5. Mai 1869 schlug auf den Feldern von Krähenberg ein Meteorit ein. Der Knall war bis ins Rheintal zu hören. Der Stein liegt heute im Historischen Museum der Pfalz in Speyer, und der Ort ist dadurch weit über die Region hinaus bekannt geworden — ein Dorf mit heute 157 Einwohnern, das in der Meteoritenkunde einen Namen hat.
Vom Einschlagort führt seitdem der rund dreißig Kilometer lange Meteoritenweg durch die Landschaft bis nach Zweibrücken. Es ist der einzige Wanderweg der Gegend, der einem außerirdischen Ereignis gewidmet ist.
Der Ort selbst entstand Mitte des 16. Jahrhunderts, als Bauern aus Wiesbach auf die ertragreicheren Höhenlagen ausgriffen. Um 1570 taucht der ursprüngliche Name Krähenborn erstmals auf. Krähenberg liegt auf 365 Metern auf der Sickinger Höhe.
Mit 157 Einwohnern ist Krähenberg eine der kleinsten Gemeinden der Verbandsgemeinde. Von 2001 bis 2003 entstand auf der Gemarkung ein Windpark. Ortsbürgermeister ist seit 2022 Walter Arzt; der Gemeinderat hat sechs Mitglieder.
Ein Meteorit auf dem Acker
Der Einschlag war bis ins Rheintal zu hören. Der Meteorit von Krähenberg liegt heute im Historischen Museum der Pfalz in Speyer.
Vom Fundort führt der rund dreißig Kilometer lange Meteoritenweg bis nach Zweibrücken. Kein anderes Dorf der Sickinger Höhe hat eine Geschichte, die so weit herkommt.
Auf einen Blick
365 Meter auf der Höhe
Auf der Sickinger Höhe im Südwesten der Pfalz gelegen.
Der Meteoritenweg beginnt hier und führt über rund dreißig Kilometer nach Zweibrücken.
Sehr klein, sehr ruhig
157 Einwohner auf 4,40 Quadratkilometern — eine der kleinsten Gemeinden der Verbandsgemeinde.
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Landwirtschaft und Wind
Die Gemarkung ist landwirtschaftlich geprägt.
Zwischen 2001 und 2003 entstand ein Windpark.
Von Wiesbach aus gegründet
Mitte des 16. Jahrhunderts griffen Bauern aus Wiesbach auf die Höhenlagen aus.
Um 1570 wird der Name Krähenborn erstmals genannt.
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Eigene Bilder aus Krähenberg, Grundstückspreise und die Termine der Feste tragen wir in den kommenden Wochen nach. Wir schreiben nichts, was wir nicht geprüft haben — deshalb steht hier lieber weniger als etwas Erfundenes.