Winterbach
Der westlichste Ort der Verbandsgemeinde, mit romanischem Kirchturm und einem Heilkräutergarten nach klösterlichem Vorbild.
- Einwohner
- 503Stand 31.12.2025
- Fläche
- 7,03 km²
- Dichte
- 72je km²
- Erste Erwähnung
- 1180
Wofür der Ort bekannt ist
Winterbach ist die am weitesten westlich gelegene Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1180; er gehörte durchgehend zu Pfalz-Zweibrücken. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war er entvölkert, die Wiederbesiedlung begann 1715. Das Nachbardorf Niederhausen wurde 1969 eingemeindet.
Die evangelische Matthäuskirche wird 1489 erstmals genannt, ihr Turm stammt jedoch aus der Zeit um 1200 und ist romanisch. Zehn Bauwerke im Ort stehen unter Denkmalschutz — eine für die Ortsgröße hohe Zahl.
Eine Besonderheit, die man in einem Dorf mit 503 Einwohnern nicht erwartet: ein Heilkräutergarten mit rund sechzig Pflanzen, angelegt nach mittelalterlichem klösterlichem Vorbild. Das ist kein Beet mit Schildern, sondern ein durchdachter Garten, der zeigt, womit man vor tausend Jahren Krankheiten behandelte.
Winterbach ist außerdem Ausgangspunkt des Meteoriten-Wanderwegs nach Zweibrücken — jenes Weges, der an den Meteoritenfall von 1869 im Nachbarort Krähenberg erinnert.
Ein Heilkräutergarten nach Klostervorbild
Rund sechzig Heilpflanzen, angelegt nach dem Vorbild mittelalterlicher Klostergärten: Winterbach hat einen Garten, für den man anderswo eine Abtei besuchen müsste.
Zusammen mit dem romanischen Kirchturm von etwa 1200 hat der Ort damit zwei Dinge, die deutlich älter sind als alles, was ringsum steht.
Auf einen Blick
Der westlichste Ort
Am westlichen Rand der Verbandsgemeinde, Richtung Zweibrücken.
Ausgangspunkt des Meteoriten-Wanderwegs nach Zweibrücken.
Weit und dünn besiedelt
503 Einwohner auf 7,03 Quadratkilometern — 72 je Quadratkilometer.
Zehn Baudenkmäler: Wer hier ein altes Haus kauft, sollte den Denkmalstatus vorab klären.
Kräutergarten und Kirche
Heilkräutergarten mit rund sechzig Pflanzen nach klösterlichem Vorbild.
Evangelische Matthäuskirche, erstmals 1489 genannt, Turm um 1200.
Neu besiedelt ab 1715
Erste Erwähnung 1180, durchgehend bei Pfalz-Zweibrücken.
Nach dem Dreißigjährigen Krieg entvölkert, Wiederbesiedlung ab 1715.
Niederhausen wurde 1969 eingemeindet.
In der Nachbarschaft
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