StartOrteDietrichingen

Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land

Dietrichingen

Ein Lustschloss namens Monbijou, geschützte Orchideenwiesen — und ein Hornist der Pariser Oper.

Einwohner
352Stand 31.12.2025
Fläche
9,39 km²
Dichte
37je km²
Höhe
245 müber NN
Erste Erwähnung
1295 als Diderichingen
Ortsbürgermeisterin
Ulrike Vogelgesanglaut Mitteilungsblatt

Wofür der Ort bekannt ist

Dietrichingen liegt auf 245 Metern im Zweibrücker Hügelland, direkt an der Grenze zu Frankreich. Zur Gemeinde gehören mehrere Weiler, darunter der Kirschbacherhof und **Monbijou**. Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort 1295 als „Diderichingen“.

Der Name Monbijou — französisch für „mein Schmuckstück“ — gehört zu einem Lustschloss, das hier steht. Solche Anlagen ließen sich Adelige als Sommersitz bauen; dass eines davon in einem Dorf mit heute 352 Einwohnern liegt, erklärt sich aus der Nähe zur herzoglichen Residenz in Zweibrücken.

Am Kirschbacherhof stehen Hofgebäude aus dem 16. Jahrhundert. Vier Objekte im Ort stehen unter Denkmalschutz. Naturkundlich bemerkenswert sind geschützte Orchideenflächen auf der Gemarkung — Magerrasen mit wilden Orchideen sind in Deutschland selten geworden.

Aus Dietrichingen stammt Johann Joseph Kenn (1757–1840), der als Hornist an der Pariser Oper spielte. Ortsbürgermeisterin ist Ulrike Vogelgesang, im Amt seit Juli 2019 und 2024 mit 82,2 Prozent bestätigt; der Gemeinderat hat acht Mitglieder.

Mein Schmuckstück

Das Lustschloss Monbijou

Ein Lustschloss mit französischem Namen in einem Dorf an der Grenze — das ist kein Zufall, sondern die Nachwirkung der herzoglichen Residenz in Zweibrücken, die in der Gegend ihre Spuren hinterlassen hat.

Dazu Hofgebäude aus dem 16. Jahrhundert am Kirschbacherhof und geschützte Orchideenwiesen. Für 352 Einwohner ist das eine erstaunliche Dichte.

Auf einen Blick

Lage & Pendeln

An der Grenze

245 Meter Höhe im Zweibrücker Hügelland, unmittelbar an Frankreich.

Zur Gemeinde gehören die Weiler Kirschbacherhof und Monbijou.

Wohnen & Bauen

Weit und dünn besiedelt

352 Einwohner auf 9,39 Quadratkilometern — rund 37 je Quadratkilometer.

Wer Abstand zum Nachbarn sucht, findet ihn hier wie fast nirgends sonst.

Natur

Orchideen

Geschützte Orchideenflächen auf der Gemarkung.

Magerrasen mit wilden Orchideen sind bundesweit selten geworden.

Berühmter Sohn

Johann Joseph Kenn

1757 bis 1840, Hornist an der Pariser Oper.

Wo das liegt

Die Gemarkung Dietrichingen

Luftbild des Ortskerns, oben rechts umschaltbar auf die Karte mit Straßen, Gebäuden, Wald und Wasser. Kleine weiße Quadrate sind Bushaltestellen, die blaue gestrichelte Linie ist die Gemarkungsgrenze. Beides kommt von unserem eigenen Server — nichts wird von fremden Servern nachgeladen, es werden keine Cookies gesetzt.

Luftbild von DietrichingenDietrichingen — Gemarkung, Straßen und EinrichtungenK 13K 80K 81L 478K 79L 480GroßsteinhausenKirschbacherhofMonbijouBirkwieserhofBushaltestelleBushaltestelleBushaltestelleBushaltestelleBushaltestelleBushaltestelleBushaltestelleBushaltestelleBushaltestelleBushaltestelle1Birkwieserhof — Wohnplatz2Dietrichingen — Ortsmitte3Kirschbacherhof — Wohnplatz4Kirschbachermühle — Aussiedlerhof5Monbijou — Wohnplatz6Riedelberg-Tal — Aussiedlerhof7Spielplatz — Spielplatz8Sportplatz — Sportplatz9Brautmoden Falk — Laden10Zur Dorfschenke — Gasthaus
  1. 1Birkwieserhof Wohnplatz
  2. 2Dietrichingen Ortsmitte
  3. 3Kirschbacherhof Wohnplatz
  4. 4Kirschbachermühle Aussiedlerhof
  5. 5Monbijou Wohnplatz
  6. 6Riedelberg-Tal Aussiedlerhof
  7. 7Spielplatz
  8. 8Sportplatz
  9. 9Brautmoden Falk Laden
  10. 10Zur Dorfschenke Gasthaus

Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL).
Luftbild: © GeoBasis-DE / LVermGeoRP, dl-de/by-2-0, lvermgeo.rlp.de.
Stand der Daten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung; Angaben ohne Gewähr.

In Google Maps öffnen

Fotos folgen

Diese Seite wächst

Eigene Bilder aus Dietrichingen, Grundstückspreise und die Termine der Feste tragen wir in den kommenden Wochen nach. Wir schreiben nichts, was wir nicht geprüft haben — deshalb steht hier lieber weniger als etwas Erfundenes.

Warum die Pfalz einmal bayerisch war →