Dellfeld
Zwei Bahnhöfe im Schwarzbachtal — und ein Rattenkönig von 1895, der heute in Straßburg im Museum liegt.
- Einwohner
- 1.376Stand 31.12.2025
- Fläche
- 7,25 km²
- Dichte
- 190je km²
- Höhe
- 251 müber NN
- Erste Erwähnung
- 1295 als Dellenvelt
Wofür der Ort bekannt ist
Dellfeld liegt im Schwarzbachtal, eingebettet zwischen der Sickinger Höhe im Norden und dem Zweibrücker Hügelland im Süden. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Dellfeld und Falkenbusch sowie drei Wohnplätze. Erstmals genannt wird der Ort 1295 als „Dellenvelt“.
Wie Contwig hat auch Dellfeld **zwei Bahnhöfe** an der Strecke Landau–Rohrbach. Der ältere von beiden stammt aus den Jahren 1874/75 und steht unter Denkmalschutz — einer von sieben geschützten Bauten im Ort. Dazu kommt eine romanische Kirche, die 1923/24 wieder aufgebaut wurde.
Die kurioseste Geschichte des Ortes ist auch die verstörendste. 1895 wurde in Dellfeld ein **Rattenkönig** gefunden — mehrere Ratten, deren Schwänze unlösbar miteinander verknotet sind. Solche Funde sind extrem selten und waren schon damals eine wissenschaftliche Sensation. Das Dellfelder Exemplar liegt heute im Zoologischen Museum in Straßburg.
Das Naturschutzgebiet Weihertalkopf reicht teilweise auf die Gemarkung. Durch den Ort führt der Pirminius-Radweg. Ortsbürgermeister ist Marcus Spies, im Amt seit dem 4. Juli 2024; der Gemeinderat hat 16 Mitglieder.
Der Rattenkönig von Dellfeld
Ein Rattenkönig entsteht, wenn die Schwänze mehrerer Tiere unauflösbar verknoten. Weltweit sind nur wenige Dutzend Funde dokumentiert — einer davon stammt aus Dellfeld.
Das Präparat kam nach Straßburg und liegt dort bis heute im Zoologischen Museum. Eine Dorfgeschichte, die es bis in die Vitrine eines Universitätsmuseums geschafft hat.
Auf einen Blick
Im Tal, mit Bahnanschluss
Schwarzbachtal zwischen Sickinger Höhe und Zweibrücker Hügelland, 251 Meter Höhe.
Zwei Haltepunkte an der Strecke Landau–Rohrbach, dazu der Pirminius-Radweg.
Zwei Ortsteile, drei Wohnplätze
1.376 Einwohner auf 7,25 Quadratkilometern, verteilt auf Dellfeld und Falkenbusch.
Sieben Kulturdenkmäler, darunter der Bahnhof von 1874/75.
Kirche und Schutzgebiet
Romanische Kirche, 1923/24 wieder aufgebaut.
Das Naturschutzgebiet Weihertalkopf reicht teilweise auf die Gemarkung.
Dellenvelt
Erste Erwähnung 1295 unter dem Namen Dellenvelt.
Die Bahn kam 1874/75 und prägt den Ort bis heute.
Wo das liegt
Die Gemarkung Dellfeld
Luftbild des Ortskerns, oben rechts umschaltbar auf die Karte mit Straßen, Gebäuden, Wald und Wasser. Kleine weiße Quadrate sind Bushaltestellen, die blaue gestrichelte Linie ist die Gemarkungsgrenze. Beides kommt von unserem eigenen Server — nichts wird von fremden Servern nachgeladen, es werden keine Cookies gesetzt.
- 1Dellfeld Ortsmitte
- 2Falkenbusch Wohnplatz
- 3Bürgerhaus Dellfeld Bürgerhaus
- 4Freiwillige Feuerwehr Dellfeld Feuerwehr
- 5Grundschule Dellfeld Schule
- 6Kindergarten
- 7Protestantische Kirche Kirche
- 8Spielplatz
- 9Spielplatz
- 10Spielplatz
- 11Turnhalle Grundschule Dellfeld Halle
- 12ehemaliger Fußballplatz Sportplatz
- 13Blockhütte Gasthaus
- 14Kfz-Werkstatt
- 15Reißland Autohaus
- 16Wertstoffhof
- 17Wertstoffhof
- 18Wertstoffhof
Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL).
Luftbild: © GeoBasis-DE / LVermGeoRP, dl-de/by-2-0,
lvermgeo.rlp.de.
Stand der Daten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung; Angaben ohne Gewähr.
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