Wärmepumpen-Förderung 2026: Was die KfW tatsächlich zahlt
Zwischen 30 und 80 Prozent Zuschuss, gedeckelt bei 22.400 Euro. Die Frage ist, welche Boni man tatsächlich bekommt.
- Grundförderung
- 30 %Heizungstausch
- Klimageschwindigkeitsbonus
- +16 Prozentpunkteergibt 46 %
- Maximal
- 80 %mit Einkommensbonus
- Höchstbetrag
- 22.400 €Stand 2026
Die Heizungsförderung läuft über den KfW-Zuschuss 458. Seit dem Neustart am 21. Juli 2026 gelten geänderte Konditionen — zwei Boni sind entfallen, die Grundstruktur ist geblieben.
Die Bausteine
| Baustein | Höhe | Voraussetzung |
|---|---|---|
| Grundförderung | 30 % | Austausch einer alten Heizung gegen eine Wärmepumpe |
| Klimageschwindigkeitsbonus | +16 Prozentpunkte | früher Austausch einer funktionierenden alten Heizung |
| Einkommensbonus | bis zur Obergrenze | Haushaltseinkommen bis 30.000 € im Jahr |
| Höchstsatz gesamt | 80 % | bei niedrigem Einkommen |
| Höchstbetrag | 22.400 € | unabhängig vom Prozentsatz |
Mit Grundförderung und Klimageschwindigkeitsbonus kommt man auf 46 Prozent. Der Einkommensbonus greift nur bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen von höchstens 30.000 Euro im Jahr und hebt den Satz bis auf maximal 80 Prozent.
Zwei Boni sind weggefallen
Mit dem Neustart der KfW-Heizungsförderung am 21. Juli 2026 sind der Effizienzbonus und der Emissionsminderungszuschlag entfallen.
Wer sich auf ältere Übersichten stützt, rechnet deshalb zu hoch. Vor der Angebotsprüfung die aktuellen Konditionen gegenprüfen — die Fördersätze haben sich in den letzten Jahren mehrfach geändert.
Reihenfolge, die man nicht umdrehen darf
- Erst Fachunternehmen beauftragen beziehungsweise einen Vertrag mit aufschiebender Bedingung schließen.
- Dann Antrag bei der KfW stellen — vor Beginn der Arbeiten.
- Erst danach umsetzen lassen.
- Wer zuerst baut und dann beantragt, bekommt nichts.
Was die Förderung nicht abdeckt
Gefördert wird die Heizungsanlage samt notwendigem Umfeld — dazu zählen in der Regel auch der Austausch einzelner Heizkörper und der hydraulische Abgleich, wenn sie für den Betrieb der Wärmepumpe nötig sind. Nicht gefördert wird, was mit der Heizung nichts zu tun hat: neue Fenster im selben Zug, ein neues Bad, die Elektroinstallation im ganzen Haus.
Für Dämmmaßnahmen gibt es eigene Programme mit eigenen Sätzen. Wer beides plant, sollte die Anträge trennen und die Reihenfolge mit einem Energieberater klären.
Lohnt sich der Energieberater?
Bei einem Bestandshaus fast immer. Er rechnet die Heizlast, prüft die Heizflächen, sagt, welche Räume nachgerüstet werden müssen, und stellt die Bescheinigungen aus, die für die Förderung gebraucht werden. Die Kosten dafür sind ihrerseits förderfähig.
Quellen und Stand. Fördersätze, Vergütungen und gesetzliche Regelungen ändern sich. Prüfen Sie die Werte vor einer Entscheidung nach.
- KfW-Zuschuss 458 Heizungsförderung, Konditionen seit 21. Juli 2026
- Fördersätze und Höchstbetrag: Stand 2026, Änderungen vorbehalten