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Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land

Rosenkopf

Kleinste Gemeinde der Verbandsgemeinde, gegründet 1716 von zwei Familien — und bis heute mit eigenem Necknamen.

Einwohner
368Stand 31.12.2025
Fläche
2,48 km²
Dichte
148je km²
Erste Erwähnung
1716 gegründet
Ortsbürgermeisterin
Maria Fierlaut Mitteilungsblatt
Grundsteuer B
465 %Hebesatz, Gewerbesteuer 385 %

Wofür der Ort bekannt ist

Rosenkopf ist mit 2,48 Quadratkilometern die flächenmäßig kleinste Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde. Der Ort liegt auf der Sickinger Höhe nahe der Saarlandgrenze; Nachbarn sind Bechhofen im Westen, Lambsborn im Norden und Käshofen im Südwesten.

Die Gründungsgeschichte ist ungewöhnlich genau überliefert. **1716 ließen sich zwei evangelische Familien aus dem benachbarten Wiesbach hier nieder**, um brachliegendes Land wieder urbar zu machen. Das blieb nicht unwidersprochen: Die Landstuhler Obrigkeit protestierte, weil sie eine Überweidung befürchtete. Erst ein Vertrag von 1737 regelte den Streit und sprach den Bewohnern Weiderechte zu.

Aus dieser Zeit stammt auch der Neckname der Einwohner: **„Rosekeppcher Hemdekneppcher“**. Solche Necknamen hatte früher jedes Dorf; dass dieser noch bekannt ist, gehört zu den Dingen, die einen Ort ausmachen.

Vier Bauwerke stehen unter Denkmalschutz, darunter drei Wohnhäuser aus dem 19. Jahrhundert. Aus Rosenkopf stammte Oskar Munzinger (1911–1983), Jurist und SPD-Politiker. Ortsbürgermeisterin ist Maria Fier, im Amt seit Juli 2024.

1716

Zwei Familien, ein Dorf

Rosenkopf entstand nicht im Mittelalter, sondern in der frühen Neuzeit — und man weiß genau, wie: Zwei evangelische Familien aus Wiesbach nahmen 1716 brachliegendes Land in Nutzung. Der Streit mit Landstuhl über die Weiderechte zog sich bis zu einem Vertrag im Jahr 1737.

Ein Dorf mit bekannter Geburtsstunde und bekanntem Grund. Das ist selten.

Auf einen Blick

Lage & Pendeln

Die kleinste Fläche

2,48 Quadratkilometer — die flächenkleinste Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde.

Auf der Sickinger Höhe nahe der Saarlandgrenze.

Wohnen & Bauen

368 Einwohner

Rund 148 Einwohner je Quadratkilometer, also dichter bebaut als die großen Gemarkungen ringsum.

Vier Kulturdenkmäler, darunter drei Wohnhäuser aus dem 19. Jahrhundert.

Das Originale

Rosekeppcher Hemdekneppcher

Der überlieferte Neckname der Einwohner — Pfälzer Dorfkultur in vier Worten.

Geschichte in Kürze

Gründung und Streit

1716 von zwei Familien aus Wiesbach gegründet.

1737 Vertrag über die Weiderechte nach Protesten aus Landstuhl.

Aus dem Ort stammte Oskar Munzinger (1911–1983), Jurist und SPD-Politiker.

Wo das liegt

Die Gemarkung Rosenkopf

Luftbild des Ortskerns, oben rechts umschaltbar auf die Karte mit Straßen, Gebäuden, Wald und Wasser. Kleine weiße Quadrate sind Bushaltestellen, die blaue gestrichelte Linie ist die Gemarkungsgrenze. Beides kommt von unserem eigenen Server — nichts wird von fremden Servern nachgeladen, es werden keine Cookies gesetzt.

Luftbild von RosenkopfRosenkopf — Gemarkung, Straßen und EinrichtungenK 67L 465L 463BushaltestelleBushaltestelleBushaltestelleBushaltestelle1Rosenkopf — Ortsmitte2Dorfgemeinschaftshaus — Bürgerhaus3Feuerwehr — Feuerwehr4M&W Kraftfahrzeuge — Kfz-Werkstatt5Wertstoffhof — Wertstoffhof
  1. 1Rosenkopf Ortsmitte
  2. 2Dorfgemeinschaftshaus Bürgerhaus
  3. 3Feuerwehr
  4. 4M&W Kraftfahrzeuge Kfz-Werkstatt
  5. 5Wertstoffhof

Karte: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL).
Luftbild: © GeoBasis-DE / LVermGeoRP, dl-de/by-2-0, lvermgeo.rlp.de.
Stand der Daten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung; Angaben ohne Gewähr.

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