StartOrteHöhfröschen

Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben

Höhfröschen

Von Schweizer Siedlern gegründet, mit einem Frosch im Wappen und einem Ortskern, der fast komplett aus den sechziger Jahren stammt.

Einwohner
879Stand 31.12.2025
Fläche
4,17 km²
Dichte
211je km²
Höhe
344 müber NN
Erste Erwähnung
um 1685 gegründet
Postleitzahl
66989

Wofür der Ort bekannt ist

Höhfröschen entstand um 1685 als Ausbausiedlung von Thalfröschen, und zwar an der Stelle der untergegangenen fränkischen Siedlung Schonenbach. Die ersten Siedler kamen aus der Schweiz. Zwischenzeitlich hieß der Ort Oberfröschen und Bergfröschen; selbstständige Gemeinde ist er erst seit 1959.

Das Wappen von 1971 zeigt einen grünen Frosch auf grünem Dreiberg, darüber drei rote Sparren. Der Frosch steht für den Ortsnamen, die Sparren stammen aus dem Erbe der Grafen von Hanau-Lichtenberg. Ein Dorf mit einem Frosch im Wappen — das erklärt sich niemand von selbst, und genau deshalb bleibt es hängen.

Für Hauseigentümer ist eine andere Zahl wichtiger: Zwischen 1960 und 1969 wurden hier fast hundert Bauplätze erschlossen. Der Ortskern besteht damit überwiegend aus Häusern derselben Generation — gleicher Bautyp, gleiches Alter, vergleichbarer Sanierungsstand. Wer in Höhfröschen über Heizung, Dach oder Dämmung nachdenkt, denkt über dasselbe nach wie der Nachbar.

Das Bürgerhaus war ursprünglich das Schulhaus von 1743 und diente später als Hirtenhaus. Die evangelische Pauluskirche wurde 1957 begonnen und 1958 geweiht. Vier Bauwerke stehen unter Denkmalschutz.

Der Baujahrgang

Ein halbes Dorf aus den Sechzigern

Fast hundert Bauplätze zwischen 1960 und 1969: Höhfröschen ist ein Lehrbuchbeispiel für die Wohngemeinden jener Jahre. Das hat eine praktische Folge, die man selten so klar vor sich hat — die Häuser altern gemeinsam.

Heizungstausch, Dachsanierung, Fassadendämmung: Was beim einen ansteht, steht beim anderen auch an. Für Eigentümer heißt das, dass sich Erfahrungen und Angebote im Ort tatsächlich vergleichen lassen.

Auf einen Blick

Lage & Pendeln

An der Hauptstraße nach Pirmasens

Der Ort liegt auf einer Kuppe im Pirmasenser Hügelland an der Hauptstraße Richtung Pirmasens; die A62 ist in der Nähe.

Durch den Ort führen zwei überörtliche Wege: der Pirminiusradweg und der Wanderweg Höcherbergweg.

Wohnen & Bauen

Die höchste Dichte der Nachbarschaft

211 Einwohner je Quadratkilometer auf 4,17 Quadratkilometern — kompakt bebaut, kurze Wege.

Der Höchststand lag 1997 bei 960 Einwohnern, heute sind es 879. Rund acht Prozent weniger in knapp dreißig Jahren.

Leben im Ort

Kindergarten seit 1995

Kommunaler Kindergarten, zweigruppig, seit 1995. Feuerwehrhaus von 1999.

Grundschule und weiterführende Schule in Thaleischweiler-Fröschen.

Geschichte in Kürze

Schweizer Wurzeln

Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Gegend entvölkert. Die Wiederbesiedlung übernahmen unter anderem Einwanderer aus der Schweiz — auch in Höhfröschen.

Der Ort gehörte später zu Bayern und kam nach dem Zweiten Weltkrieg zu Rheinland-Pfalz.

Fotos folgen

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Eigene Bilder aus Höhfröschen, Grundstückspreise und die Termine der Feste tragen wir in den kommenden Wochen nach. Wir schreiben nichts, was wir nicht geprüft haben — deshalb steht hier lieber weniger als etwas Erfundenes.

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